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Peter Friedrich

Eine Trägerrakete vom Typ Long March-2C mit dem astronomischen Satelliten Einstein Probe (EP) startet am 9. Januar 2024 vom Kosmodrom Xichang in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Foto: Zhang Jing/Xinhua
Über die chinesische Satellitenmission Einstein Probe (EP) zur Erforschung veränderlicher kosmischer Röntgenquellen haben wir bereits in Ausgabe 4/2021 berichtet. Damals war der Bau der Instrumente und des Satelliten in vollem Gang. Dieser beinhaltet zwei sich ergänzende Röntgenteleskope: ein auf Lobsteraugen-Technologie basierendes Weitwinkelteleskop (WXT) mit insgesamt 3600 Quadratgrad Gesichtsfeld, sowie ein hochauflösendes Teleskop für detaillierte Folgebeobachtungen (FXT), bestehend aus zwei eROSITA-ähnlichen Röntgenspiegelmodulen.
Die Röntgenoptiken wurden vor ihrem Einbau in den Satelliten sowohl in Deutschland als auch in China in ihrer Funktionsweise überprüft und kalibriert, d.h. ihre Abbildungseigenschaften und spektrale Empfindlichkeit – ebenso wie die der Kameras – wurden genau gemessen, um die später im Weltraum gewonnenen Daten richtig interpretieren zu können. Die Instrumente und der Satellit selbst wurden, wie es in der Raumfahrt üblich ist, außerdem sog. Umwelttests unterzogen, bei denen die Testobjekte mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt werden, die in ähnlicher Weise beim Raketenstart bzw. im Orbit zu erwarten sind. Nachdem alle Tests erfolgreich absolviert waren, war der Einstein-Probe-Satellit Ende 2023 für seine wissenschaftliche Mission bereit. Anfang Januar 2024 erfolgte der Start vom Kosmodrom Xichang in China.
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