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50 Jahre Astronomischer Arbeitskreis Kassel (AAK)

Peter Fuchs

Im März jährte sich Gründung des Astronomischen Arbeitskreises Kassel zum 50. Mal. Wahrlich ein Grund, einen Blick zurück zu werfen.

Am 17.3.1972 trafen sich 24 Sternfreunde in einer Gaststätte in Kassel-Niederzwehren, um den Astronomischen Arbeitskreis als solchen zu gründen. Im ersten Jahr war es noch kein eingetragener Verein. Das wurde knapp ein Jahr später, am 9.1.1973, nachgeholt. Viele Gründungsmitglieder hatten sich im Vorfeld in der Volkssternwarte Rothwesten kennengelernt, die nur wenige Kilometer nördlich von Kassel markant auf einer Basaltkuppe steht (siehe Abb.1).

Der Verein wuchs die kommenden Jahre stetig, sowohl was die Aktivitäten als auch die Mitgliederzahl anbetraf. Zentraler Treffpunkt für die jeweils am Freitag stattfindenden Vereinsabende war das Hermann-Schafft-Haus (HSH), die Jugendbildungseinrichtung der Stadt Kassel. Dort wurden auch vorrangig Vorträge und der theoretische Teil der Arbeitsgruppen abgehalten. Die Räumlichkeiten des HSH wurden auch für die erste „Woche der Astronomie“ genutzt, welche viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erfuhr und auch die Mitgliederzahl weiter anwachsen ließ. Diverse Arbeitsgruppen waren in den ersten Jahren aktiv (Venus, Sonne, Meteore), zahlreiche Vorträge bereicherten nicht nur das Vereinsprogramm, sondern wurden auch öffentlich gehalten. Im Jahr 1976 gab es die zweite „Woche der Astronomie“, welche an den Erfolg der ersten Veranstaltung dieser Art mehr als anknüpfen konnte. Es sollten bis 1992 noch vier dieser Art folgen.

Bereits im Jahr 1974 wird eine Außenstation zur Beobachtung am Rand der Gemeinde Calden (ca. 15 Kilometer nordwestlich von Kassel) fertiggestellt. Diese entwickelte sich in den kommenden Jahren zum zentralen Beobachtungsort [1], denn die Zusammenarbeit mit der Volkssternwarte Rothwesten endete im Oktober 1975. Seit dieser Zeit führt eine Person den Verein an der Spitze, ohne den sich die vielen Ideen und Aktivitäten kaum entwickelt hätten: Klaus-Peter Haupt. Er hat den Verein entscheidend mitgeprägt und immer wieder neue Dinge initiiert. Als erstes sind die oben erwähnten Wochen der Astronomie zu nennen. Dann kam bereits Mitte 1975 die Idee auf, ein Planetarium in Kassel zu etablieren. Diverse Vereinsfahrten in die Alpen waren vorrangig seine Ideen und er arbeitete in deren Organisation an vorderster Stelle mit. Viele vereinsinterne, zum Teil anspruchsvolle Kurse und Vorträge wurden und werden von ihm an den Vereinsabenden gehalten. Noch heute ist Klaus-Peter Vorsitzender des AAK – und in den fast 50 Jahren hat sich so einiges unter seiner Regie getan.

 

Titelbild Ausgabe 2/2022

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